Bericht der Schweiz über die Umsetzung des UNO-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung
Der Bundesrat verabschiedet den aktuellen Staatenbericht der Schweiz zur Umsetzung des UNO-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung.
Der Bundesrat hat am 5. Dezember 2025 den aktuellen Staatenbericht der Schweiz zur Umsetzung des UNO-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung verabschiedet.
Der Staatenbericht dokumentiert die Fortschritte und Herausforderungen im Kampf gegen Rassismus. Er umfasst die Berichtszyklen 13 bis 16 und behandelt die Entwicklungen im Zeitraum von November 2021 bis September 2025. Die Schweiz hat in der Berichtsperiode wichtige Schritte zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung gemacht. Dazu zählen die Erarbeitung einer nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus, die Gründung der Schweizerischen Menschenrechtsinstitution, der Ausbau des Beratungsnetzes für Rassismusopfer sowie Gesetzesinitiativen, die zur Regulierung von Hassrede und extremistischen Symbolen beitragen.
Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass weiterhin Herausforderungen bestehen, insbesondere im Bereich des zivilrechtlichen Diskriminierungsschutzes, der Erfassung rassistischer Vorfälle und der Bekämpfung von Racial Profiling.
Der Bericht wird fristgerecht am 29. Dezember 2025 beim CERD-Ausschuss eingereicht. Die Prüfung durch den Ausschuss erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
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