Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus
Die nationale Strategie schafft einen fundierten und kohärenten Bezugsrahmen, der dem Bund, den Kantonen, Städten und Gemeinden als Grundlage für ihre Strategien und Massnahmen zur Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus dient. Sie stützt sich auf ein 4x4-Modell mit vier Handlungsfeldern und vier Querschnittsdimensionen. Dieses Modell dient als praxisnahes methodisches Instrument und soll eine ganzheitliche und langfristige Wirkung entfalten.
4x4 gegen Rassismus und Antisemitismus
Die Handlungsfelder zeigen die prioritären Bereiche auf:
- Durch ein systematisches Monitoring werden Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung sichtbar gemacht und als Grundlage für gezielte Massnahmen erfasst.
- Im Bereich Schutz werden betroffene Personen unterstützt, ihre Rechte gesichert und der Zugang zu Hilfe erleichtert.
- Im Handlungsfeld institutionelle Verankerung werden Strukturen und Prozesse so gestaltet, dass Diskriminierung erkannt, abgebaut und Prävention dauerhaft integriert wird.
- Schliesslich fördert das Handlungsfeld gesellschaftliches Engagement den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Zivilgesellschaft und weiteren Akteuren, um Wissen zu teilen, zu sensibilisieren, das Lernen und die Weiterbildung zu den Dynamiken von Rassismus zu stärken und gemeinsam zu handeln.
Die Querschnittsdimensionen stellen sicher, dass alle Massnahmen differenziert, wirksam und nachhaltig umgesetzt werden. Sie berücksichtigen strukturellen Rassismus, intersektionale Diskriminierung, die Beteiligung betroffener Personen sowie die Berücksichtigung verschiedener Rassismen.
Die Umsetzung der Strategie erfolgt ab 2026, koordiniert von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung.
Faltplakat
Ein neues Faltplakat präsentiert in kompakter Form das Kernstück der Strategie: das 4x4-Modell.
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