Strategie und Aktionsplan gegen Rassismus und Antisemitismus
Mit der Verabschiedung der ersten Nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus (2026–2031) setzt der Bundesrat ein deutliches Zeichen für den Schutz der Grund- und Menschenrechte. Die Strategie wurde in Erfüllung der Motion 23.4335 der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats erarbeitet.
Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus
Die nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus (2026-2031) schafft erstmals einen gemeinsamen Rahmen für Prävention, Schutz und Zusammenarbeit und bietet Orientierung für Bund, Kantone und Gemeinden. Sie definiert gemeinsame Ziele und Handlungsansätze und ermöglicht ein koordiniertes Vorgehen gegen Rassismus und Antisemitismus. Im Zentrum steht das 4x4-Modell mit vier Handlungsfeldern und vier Querschnittsdimensionen. Dieses dient als praxisnahes methodisches Instrument und unterstützt eine ganzheitliche und langfristige Wirkung.
Aktionsplan zur Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus
Die Umsetzung der nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus erfolgt über den Aktionsplan.
Erarbeitungsprozess der nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus
Die nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus ist das Ergebnis eines breit abgestützten Erarbeitungsprozesses. In mehreren Etappen wurden zentrale Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einbezogen. Die folgenden Meilensteine geben einen Überblick über die wichtigsten Schritte bis zur Verabschiedung der Strategie.